95 Jahre Internorm: Die Kraft eines Familienunternehmens zwischen Tradition, Mut und Zukunft
Shownotes
In dieser besonderen Auftaktfolge 2026 von „Weitblick - dem Internorm Podcast“ steht ein großes Jubiläum im Mittelpunkt: Internorm feiert 95 Jahre Unternehmensgeschichte. Moderatorin Barbara Wurm spricht in dieser Episode mit Miteigentümerin Annette Klinger über Herkunft, Haltung und die Vision für die nächsten Jahrzehnte. Frau Klinger ist seit 1993 im Unternehmen tätig und repräsentiert die dritte Generation der Eigentümerfamilie. Im Gespräch erzählt sie, wie es ist, in ein Familienunternehmen hineinzuwachsen und wie dabei Unternehmertum Teil des Alltags ist.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die neue Vision von Internorm. Unter dem Leitgedanken, gesunde, nachhaltige und komfortable Lebensräume zu schaffen, spricht Annette Klinger über die Verantwortung eines Familienunternehmens gegenüber kommenden Generationen. Besonders spannend: der Blick Richtung 100-jähriges Jubiläum und die Frage, wie Erfahrung und frische Dynamik in der nächsten Generation zusammenfinden können.
Eine Folge über Verantwortung, Innovationskraft und die besondere Stärke eines Familienunternehmens über 95 Jahre hinweg.
Transkript anzeigen
00:00:16: Hallo und herzlich willkommen bei Weitblick, dem Internampodcast.
00:00:20: Und unserer ersten Folge im Jahr, zwanzig sechsundzwanzig!
00:00:23: Es ist ein besonderes Jahr für Internaum – schließlich feiert Internaam-Heuers ein fünfundneunzig Jahre Jubiläum.
00:00:30: Wir wollen das heutige Gespräch daher dazu nutzen zurück und vor allem aber nach vorne zu blicken und haben dazu den perfekten Studiogast eingeladen.
00:00:39: Internetmiteigentümerin Annette Klinger Sie ist bereits seit nineteen-teinundneunzig im Familienbetrieb tätig.
00:00:45: Schön, dass sie heute da sind Frau Glinger.
00:00:48: Danke für die Einladung!
00:00:50: Sie sind ja schon sehr früh im Familien Betrieb eingestiegen und das sind schon fast drei Jahrzehnte wo sie das hautnahe Geschichte miterleben und auch prägen.
00:01:00: Da haben sich sicher viel zu erzählen und ich freue mich schon auf das Gespräch.
00:01:04: Mein Name ist Barbara Wurm und ich darf sie durch diese Folge begleiten Bevor wir starten, wir bleiben hier im Podcast gerne beim Tu, wenn das in Ordnung ist.
00:01:13: Gerne!
00:01:14: Ah nicht... eine Frage vorne weg.
00:01:17: Du hast natürlich nicht die ganze Internetgeschichte hautnah selbst miterlebt?
00:01:22: Du bist jetzt in der dritten Generation in der Familie, wenn man in ein Familienunternehmen hineingeboren wird.
00:01:29: Wie ist das so und wann beginnt man sich für das Unternehmen um vor allem für Fenster zu interessieren?
00:01:35: Naja, das Reingeborendestimmt wirklich.
00:01:38: irgendwie ist Unternehmen in einer Unternehmerfamilie, Teil der Familie oder fast der Familienmitglied das immer mit am Tisch sitzt.
00:01:45: Es ist eher dann überraschend im Rückblick mitzuerleben wie sehr es eigentlich prägt weil als Kind ist das selbstverständlich dass man seine Sonntagspaziergänge auf Baustellen macht erst später registriert mal dass die Firmen Baustelle waren.
00:01:58: ja die Firma ist irgendwie immer präsent und man lernt durch Zuschauen Und offensichtlich prägt das auch ziemlich und ich habe es eigentlich als große Chance gesehen, wobei man natürlich auch sagen muss.
00:02:11: Man erlebt natürlich auch beide Seiten von Unternehmertum.
00:02:13: Also man erlebt die Eltern, die wenig Zeit haben weil Unternehnertum ist selten ein Nein to Five Job und man lebt natürlich auch dass die Firma vorgeht wenn irgendwas passiert was mein Kind manchmal nicht versteht aber im Nachhinein durchaus eine Logik hat
00:02:29: Wie relevant ist die Geschichte für die Gegenwart?
00:02:31: Und vielleicht auch für die Zukunft?
00:02:33: also ich glaube Das ist essentiell, weil wir seine Geschichte nicht kennen und seine Herkunft nicht kennt.
00:02:38: Eigentlich weiß ich nicht wer er ist.
00:02:40: Und es bestimmt wirklich die DNA von einer Firma und auch die Basis für die Zukunft.
00:02:44: Und Zukunft kann man erleben wenn man weiß wie man ist.
00:02:48: Dafür ist es ganz wichtig die Geschichte zu kennen.
00:02:51: Darum ist es mir so wichtig dass mal jedem Mitarbeiter der neuem Unternehmen anfängt die Firmengeschichte nahe bringt Weil das einfach vieles erklärt was anders ist als in anderen Unternehmen.
00:03:01: Wir haben schon sehr ausgebricken Charakter als Internet.
00:03:04: Ich möchte vorab noch mal einen Blick in die Vergangenheit werfen, denn immerhin ist es einer Ein-Mann-Schlosserei wirklich kaum zu glauben.
00:03:13: Die führende Fenstermarke Europas geworden – das ist wirklich sehr beeindruckend!
00:03:17: Was waren da für dich die größten, die relevantesten Meilensteine, die dazu geführt haben?
00:03:23: Also der wesentliche Punkt ist, dass mein Großvater ein Mensch war, der einen extremen Unternehmergeist gehabt hat.
00:03:31: Also ich habe miterlebt, dass wirklich jeden Tag überlegt wurde wie man jede Leistung jedes Produkt verbessern kann und weiterentwickeln kann.
00:03:39: Ich war eigentlich nie zufrieden mit dem Ist-Zustand sondern immer schon ans Morgen gedacht von dem Produkt Und das ist schon etwas was Internaum sehr geprägt hat und was auch heute noch sehr relevant ist.
00:03:50: Er hat wirklich mutige unternehmerische Entscheidungen getroffen.
00:03:53: vielleicht nur so eine kleine Familiengeschichte Mein Großvater hatte vier Kinder und er hat eigentlich alle seine Kinder, die alles so zwischen fünfundzwanzig und knapp über dreißig waren zu gleichen Teilen am Unternehmer beteiligt.
00:04:04: Und war gemeinsam ein Unternehmer.
00:04:06: also er hat sehr früh erlebt dass man gemeinsam und mehrere Leute besser ist als wenn man alleine unternehmerische Entscheidungen trifft noch damit eigentlich die Basis gelegt dafür das wachsen kann weil einer allein hat eine gewisse Handlung spannen und dann ist es aus.
00:04:21: aber als Gruppe von Menschen bringt auch verschiedene Talente ein.
00:04:25: Er hat es nicht früh auf Fremdmanagement gesetzt, was auch ungewöhnlich war.
00:04:31: Nämlich auch das Vertrauen in Fremdsmanagement.
00:04:33: und da hat er immer gesagt ich kann nicht alles.
00:04:35: sich holen wir die Schlausten rein und gemeinsam sind wir besser als allein.
00:04:40: Das ist eine sehr gute Basis gewesen für Wachstum und für Innovation Und ich glaube dass macht so den den Unternehmensgeist von Internet noch aus diese Innovationskraft und diesen Mut Dinge zu machen, wie sie vorher noch keiner gemacht hat und auch Dinge zu wagen.
00:04:58: Und auch diesen ständigen Antrieb zu verbessern und das Zweite im Team zu arbeiten und in Mitarbeiter zu vertrauen und eine Unternehmenskultur zu haben wo jeder denkt und wo jeder Unternehmer ist, denkt.
00:05:09: Und fällt dir irgendein spezielles Produkt oder eine Innovation ein die dich besonders begeistert hat?
00:05:17: Das ist ganze Reihe von Innovationen vielleicht so ganz am Anfang.
00:05:21: Mein Großvater hat in den frühen Siebzigern von einem bekannten Kunststoffprofil gezeigt bekommen und war damals sehr innovativ verschlosser, aber hat von heute auf morgen einen Lizenzvertrag unterschrieben.
00:05:34: Er war der erste, der in Österreich Fenster aus Kunststoff gefertigt hat.
00:05:38: Das ist heute eine Selbstverständlichkeit, aber in den Sechzigern Quast utopisches Produkt.
00:05:45: Das waren so die Produkte, die mein Design-Zeitschriften gesehen hat aber das ich eigentlich sonst niemand leisten konnte.
00:05:52: und dieser Schritt sozusagen ist jetzt ein völlig neuen Werkstoff der eigentlich noch nicht fertig ausgearbeitet ist oder entwickelt ist und macht daraus was funktioniert.
00:06:02: den habe schon sehr mutig gefunden.
00:06:04: also auch mich manchmal überrascht aber viele Dinge dem Moment als Qualität manchmal für Fenster Definiert werden.
00:06:12: in ganz Europa oder eigentlich sogar weltweit, haben wir einen Ursprung in der Entwicklungsabteilung von Internormen.
00:06:17: Also Dinge wie Verklebungen einer Scheibe im Rahmen ist bei Internorm entwickelt worden – eine Beklipsung für Fenster ist bei internormen entwickelt worden.
00:06:26: Internorm hat das erste drei Scheiben und drei Dichtungen Fenster weltweit gehabt.
00:06:30: Internam war der erste Hersteller, der wirklich durchgehend Isolierverklausung eingesetzt hat.
00:06:34: Das waren so Dinge die waren absolut nicht selbstverständlich, eigentlich teilweise auch verrückt.
00:06:40: Also, wir haben nicht einmal gehört und das war jetzt die letzte verrückte Entscheidung von Internaum.
00:06:47: Das werden sie nicht überleben und es war aber jedes Mal oder sehr oft der Schritt zu Wachstum und zur Verbesserung.
00:06:54: Klarerweise gibt's auch Entscheidungen, die nicht richtig sind.
00:06:57: Und man lernt bei so einem Innovationskultur auch eine Fehlerkultur.
00:07:01: also wichtig ist es dass man draus lernt wenn man Fehler macht, dass man rechtzeitig drauf kommt, dass es ein Fehler war und dann noch daraus lernt Nicht denselben Fehler in Zeit, das man macht.
00:07:13: Ja da spürt man den Pioniergeist von Internan wirklich sehr stark und da hast du die ganze Pioniertarbeit jetzt wirklich sehr beeindruckend beschrieben.
00:07:21: Innovationen sind das eine.
00:07:23: ich möchte dann auch noch einen Blick auf in Richtung Expansion werfen.
00:07:29: wie ist es dazu gekommen?
00:07:30: Internan ist mittlerweile die führende Fenstermarke.
00:07:33: was waren hier die entscheidenden Schritte oder vielleicht auch Erfolgsfaktoren?
00:07:38: Ich gehe jetzt wieder in die Geschichte zurück.
00:07:41: Das war nicht immer ein Weg und eine Richtung und eine Strategie, ich kann mich erinnern wie ich ein Kind war haben wir Joint Adventures in Griechenland und in der Türkei gehabt was völlig verrückt für österreichische Unternehmen oder obösterreichisches Unternehmen war.
00:07:56: aber das hat sich einfach so aus einer Kundenlieferantenbeziehung ergeben.
00:08:01: Das war nicht der richtige Weg.
00:08:02: Diese Giant Ventures gibt es heute auch nicht mehr, aber es gibt viele Internet-Fenste in Griechenland und in der Türkei.
00:08:08: Aber was da eigentlich ein richtiger Weg war, war dann die Entscheidung das wir ausschließlich auf Handelsvertrieb setzen.
00:08:14: Und diese Kombination aus einem Unternehmer vor Ort, den Kunden kennt, der in derselben Region wohnt Der Franzose in Frankreich ist und Italiener in Italien ist In Kombination mit Das hervorragende Produkt aus Österreich mit einem Prozess, der hervorragen funktioniert.
00:08:31: Mit einer Marke die bekannt ist und die für etwas steht war eigentlich dann die Basis für den Exporterfolg von Internetern.
00:08:39: Und es funktioniert mittlerweile auch nicht nur in Europa sondern das funktioniert manchmal auch in Kamada oder Australien wo einfach Leute auswandern aus Europa und dann sagen wenn ich baue möchte ich ganz gerne europäische Qualität Und das funktioniert auch nur mit lokalen Händlern fort.
00:08:57: Wie viele Ländern ist internam jetzt aktiv?
00:09:00: Also mein aktueller Stand sind einundzwanzig Länder, es gibt aber paar Exoten noch dazu.
00:09:06: also es ist zumindest einen Großteil von Europa und vereinzelt auch eine paar exotische Destinationen.
00:09:12: Das
00:09:13: ist wirklich sehr spannend zu hören und vor allem auch dass die Produktion hundert Prozent nach wie vor in Österreich stattfindet.
00:09:22: können wir jetzt in die Zukunft schauen.
00:09:25: Gibt es da überhaupt noch Pläne für die Zukunft beziehungsweise gibt das vielleicht auch eine Vision bei Internet?
00:09:32: Also eines kann ich garantieren, die Ideen und die Plänen gehen uns nie aus.
00:09:36: Wir haben uns im letzten Jahr ganz intensiv mit dem Thema Vision beschäftigt weil wir einfach in den Bild der Zukunft dass wir uns selbst gesetzt haben gestanden sind und gesagt haben irgendwie brauchen wir ein neues Bundesbild der Zukunft, weil das was wir erreichen wollten haben, wie reicht.
00:09:52: Und es war ein langer Prozess und man darf sich Visionsarbeit nicht so vorstellen dass da irgendwas erfunden wird sondern das passiert natürlich auf der Geschichte eines Unternehmens, auf der DNA ist ein eines Unternehmern auf den Stärken eines Unternehmens und wir haben sehr kurz und bündig zusammengefasst, dass wir als internaum gesunde nachhaltige und komfortable Lebensräume schaffen wollen.
00:10:16: Das klingt jetzt auf der einen Seite sehr klar und einfach.
00:10:23: dahinter stehen, aber sehr viele Ideen.
00:10:25: Und das Thema Gesundheit ist noch nicht in der Form in der Bauelementebranche eigentlich besetzt.
00:10:33: also unsere Produkte können weit mehr als auf und zu gehen und Regen- und Wind abhalten.
00:10:41: Die können Gebäude absichern, die können Stimmungen in einem Raum verändern, sie können unerwünschte Dinge abhalten wie Insekten oder wie Sonnenstrahlung, die einen blendet, die lassen Wärme rein wenn wir sie brauchen damit die Sonne mithälzt, die halten Wärmung davon abreinzukommen wenn wir es nicht brauchen wegen sommerlicher Überhitzung.
00:11:07: Wir verkaufen Insekten-Schutzgitter, die Polen abhalten.
00:11:10: Du kannst sie im Schlafzimmer als Allergiker in Ruhe schlafen.
00:11:14: Also das Thema Gesund und Baulimente ist etwas wo wir sehr große Chancen sehen und auch sehr gute Eigenschaften unserer Produkte.
00:11:24: Das Thema Nachhaltigkeit ist in allen Munden Wobei man ehrlich sagen muss dass wir Nachhaltigkeits nicht nur im Sinne der jetzigen Nachhaltigkeitsberichterstattungspflicht sehen, sondern dass das eigentlich seit Gründung des Unternehmens so die Grundwerte vom Unternehmen sind.
00:11:42: Man könnte sagen so enkelfähiges Wirtschaften ist in einem Familienunternehmen nicht egal was man heute macht wenn es die Zukunft beeinflusst.
00:11:51: und mein Großvater zur Lebensprinzip gehabtes war Leben und leben lassen.
00:11:55: und das ist für mich eigentlich die Essenz der Nachhaltigkeit, dass man sein tägliches handeln darauf überprüft, ob das für morgen und für übermorgen positive Auswirkungen hat.
00:12:06: Und komfortable Lebensräume ist klar, dass wünscht sich jeder, dass der Lebensraum den eigenen persönlichen Lebensstil unterstützt und auch Gesundheit und Wohlbefinden unterstützt.
00:12:15: Also eigentlich schon sehr lange nachhaltig unterwegs und in einem Familienunternehmen kann man das glaube ich auch wirklich glauben, so wie du das schilderst.
00:12:23: Wenn ich mich jetzt in einen Kunden hinein versetze bei den ganzen vielen Vorteilen und technischen Features was du vorher kurz erwähnt hast, was ein Fenster alles bietet bis hin zumindest Insekten- und Sonnenschutz besteht da vielleicht bei so viel Innovation auch einmal die Gefahr dass man die Kundinnenkunden auch überfordert mit dem Ganzen Angebot.
00:12:44: Also das sollte auf keinen Fall passieren.
00:12:46: Ja, es gibt ein breites Angebot und was vielen Kunden neu ist, ist dass jedes Fenster und jeder Sonnenschutz eine individuelle Anfertigung für genau die Öffnung in ihrem Gebäude ist.
00:12:56: Wir haben wirklich losgrößte Eins und jedes Fenstern wird spezifisch für diesen Kunden gefertigt.
00:13:01: aber wir haben da eine Vielzahl von Ideen wie wir den Kunden da begleiten beginnen bei Verkaufsunterlagen über den Händler der deine ganz wichtige Rolle eigentlich spielt in dem Prozess der ihnen sehr, sehr viele Fragen stellen wird.
00:13:14: Wo man als Kunde manchmal überrascht ist aber dann mit der Lösung für die eigenen Probleme kommt.
00:13:20: Es ist ein Unterschied ob ich Kinder im Haushalt habe oder nicht Oder ob ich an einer sehr lauten Straße wohne oder ob ich mitten im Wald wohne.
00:13:29: Es ist ein Unterschied, ob ich in einer Region wohne, wo relativ viele Einbrüche sind oder ob ich eine Region wohnte, wo das eigentlich nie Thema ist.
00:13:37: Und so begleitet mich der Fachhändler und dann gibt es natürlich jetzt durch Digitalisierung auch viele Möglichkeiten, wo ich mich selbst einmal vorbereiten kann und selbst einmal experimentieren kann und meine Haustüre mal designen kann und überlegen kann was so in mein Haus passt und was man so gefallen könnte.
00:13:54: also viele Instrumente um den Kunden dabei zu begleiten dass er genau sein Wunschfenster bekommt und hoffentlich dann begeistert ist von dem, was er gekauft hat.
00:14:05: Das noch mehr Features hat, dass es sich möglicherweise vorher gewünscht hat.
00:14:09: Also der beste Weg zum... Vertriebspartner und vor Ort beraten lassen.
00:14:14: Und da gibt es ja, glaube ich, jede Menge Vertriebespartner.
00:14:16: Oder
00:14:16: der erste Weg möglicherweise auch auf die Homepage und sich einfach einmal selbst erkundigen.
00:14:20: Es gibt unterschiedliche Typen von Kunden.
00:14:22: Der eine hat lieber das persönliche Gespräch.
00:14:24: Der zweite möchte mal vorenformiert dorthin kommen als es gibt mehrere Wege zum Internamtraumfenster.
00:14:31: man sollte sich den wählen dem er sich wünscht.
00:14:34: Aber der Weg in den Schauraum ist sicher ein guter.
00:14:38: Internam betreibt selbst auch Flagship Stores, da kann man noch einen neutralen Überblick bekommen und eine neutrale Beratung.
00:14:46: Also es gibt viele Möglichkeiten zu seinem Traumfeld fürzukommen.
00:14:50: Da möchte ich jetzt nach einem Blick auf die Mitarbeiterinnen bei Internet werfen.
00:14:55: Wie viele Mitarbeiter hat Internet eigentlich?
00:14:58: Und welche Strategien werden da verfolgt um Mitarbeiter auch langfristig ans Unternehmen zu binden und eine positive Unternehmenskultur zu fördern?
00:15:08: Wir haben aktuell ungefähr zweitausend Mitarbeiter bei Internaum, die schwerpunktmäßig in Österreich sind nachdem die Fertigungen in Österreichs sind aber auch in ganz Europa verteilt sind.
00:15:18: Und ja der Erfolg von Internau passiert auf guten Mitarbeitern und auch auf Mitarbeitern, die uns länger begleiten weil es uns auch wichtig ist dass Mitarbeiter überzeugen das Produkt und das Unternehmen leben.
00:15:33: da gibt's ganz viele Möglichkeiten Und Ideen von Internaum.
00:15:37: Ich glaube, der wichtigste Punkt ist das bei uns jeder Mitunternehmer ist.
00:15:41: Das ist es für uns jeder Mitarbeiter bei internaum am Ergebnis beteiligt und wir arbeiten gemeinsam daran dass das Unternehmen erfolgreich ist und das motiviert sehr und unterstützt auch sehr stark und ist finanziell auch lukrativ im Sinn von wenn's dem Unternehmen gut geht dann solls auf die Mitarbeitern gut gehen.
00:15:59: Ein ganz wichtiger Punkt ist Rahmenbedingungen zu schaffen wo wirklich jeder arbeiten kann.
00:16:05: Das beginnt bei Gleitzeit ohne Kernzeit, was vor allem für Mitarbeiter mit Kindern ein wesentlicher Punkt ist wo nicht wir vorgeben waren gearbeitet wird sondern der Mitarbeiter in einem Rahmen sich frei entscheiden kann wann er arbeitet und wie er arbeitet.
00:16:19: Wir bieten relativ viele Homeoffice Arbeitsplätze an allerdings immer in Kombinationen mit Büroarbeitsplatz weil nur draußen ist schwierig im Team.
00:16:30: Wir haben eine Kantine.
00:16:31: Wir bemühen uns um die Gesundheit unserer Mitarbeiter, indem wir nicht nur einen Betriebsarzt haben und gratis Impfaktionen machen sondern auch gemeinsame Sportaktivitäten machen.
00:16:42: Wir machen Rückentraining.
00:16:43: Wir Bemühlen unsere Mitarbeiter gesund zu halten.
00:16:47: Wir haben auch Gesundheits Tage wo man Untersuchungen machen kann und wo man lernt wie man mit gewissen Belastungen besser umgehen kann.
00:16:55: Also es ist so ein Rundumbaket, aber ich glaube das Wichtigste ist dass es eine Unternehmenskultur gibt und Werte gibt hinter denen Eigentümer stehen.
00:17:04: Und die wirklich gelebt werden und auf die man sich verlassen kann.
00:17:07: Und auch der persönliche Kontakt.
00:17:08: wir haben offene Türen und bei uns Kamer wenn einem was gegen den Strich geht auch das aussprechen und wir versuchen uns laufend weiter zu entwickeln um besser zu werden.
00:17:20: Ja, da spürt man ja richtig die Unternehmenskultur und auch dass es dir sehr wichtig ist im Unternehmen ein wirkliches Rundumwohlfüllpaket wenn man das so hört.
00:17:31: Auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
00:17:33: Wohlfüllen ist vielleicht das falsche Wort aber es muss eine Umgebung sein wo man gerne arbeitet und wo man seine Fähigkeiten gerne einbringt.
00:17:46: Da möchte ich noch auf das Thema Familienleben versus Karriere eingehen.
00:17:51: Wie schaffst du es eigentlich den Spagat zwischen deiner anspruchsvollen Karrierei und deinem Familienleben zumeist?
00:17:58: Du hast ja auch zwei Kinder, gibt es da spezielle Strategien oder vielleicht auch Tipps für unsere weiblichen Zuhörer die du uns gerne mitgeben möchtest?
00:18:07: Jetzt tu' ich mal leichter nachdem meine Kinder erwachsen sind aber in der Phase wo die Kinder klein waren ist es natürlich schon herausfordernd, das zu kombinieren.
00:18:15: Aber wir haben gerade in Österreich so gewisse Vorurteile, dass die Mutter die einzige ist, die Kinder fördern und erziehen kann.
00:18:24: Wir haben Rahmenbedingungen, die es manchmal nicht so leicht machen wie Kindergartenzeiten, die Mittag schon schließen.
00:18:31: Für mich war's ganz wichtig mit diesem Konflikt fertig zu werden, dass man eine Rabenmutter ist wenn man nicht vierundzwanzig Stunden mit den Kindern verbringt.
00:18:41: Man ist keine Rabenmutter.
00:18:43: Es gibt da afrikanische Sprichwort, dass es ein ganzes Dorf braucht um ein Kind zu erziehen.
00:18:47: Vielleicht braucht man in Österreich nicht unbedingt einen Dorf aber es schadet nicht wenn es verschiedene Kontakte für Kinder gibt und was wichtig ist das der stabil ist und gleichmäßig ist.
00:18:58: Und ja es ist auch wichtig den richtigen Mann zu haben also jemanden der wirklich fünftig-fünftig versteht und der das auch mit unterstützt.
00:19:09: Wie meine Kinder klein waren, waren gewisse Dinge noch nicht selbstverständlich.
00:19:12: Aber ich habe damals einfach versucht, gewisse Regeln aufzustellen also dass man Termine einvereinbart und wirklich auch eine Besprechung beendet wenn sie vereinbart zu beenden ist weil es ist einfach mit Kindern Termine irgendwie zu organisieren die Betreuung.
00:19:28: aber es ist wirklich schwer diese Randzeiten zu organisier'n.
00:19:32: Ich bemüht mich die Wochenende und die Freitag Nachmittage freizuhalten Und ich bin im Nachhinein fast ein bisschen stolz.
00:19:37: Das hat in der Unternehmenskultur auch was bewirkt, also wir haben mittlerweile auch Männer die auch einmal aufstehen und sagen, wir haben ausgemacht.
00:19:44: Achtzehn Uhr mein Kind hat jetzt Ballettverführung.
00:19:47: Ich muss jetzt weg!
00:19:48: Das hätte vor zwanzig, fünfundzwanzig Jahren noch nicht gegeben und das finde aber sehr, sehr positiv.
00:19:53: Ja, das sind sehr motivierende Worte wenn man das so hört.
00:19:57: aus deiner Sicht vielleicht zu deinen zwei Kindern noch, möchte ich zurückkommen.
00:20:03: Du bist ja Teil der dritten Internam-Generation.
00:20:06: Irgendwann wird es so sein, da wir die vierte Generation übernehmen?
00:20:10: Gibt das dafür vielleicht schon einen Zeitplan und hat eines deiner Kinder vielleicht sogar schon Interesse bekundet?
00:20:18: Naja, wir haben eine sehr strenge Regel im Unternehmen, die kommt auch aus der ersten und zweiten Generation, dass immer sieben Stamm nur eine oder ein näherem Unternehmen tätig sein darf.
00:20:27: In meinem Stamm gibt es vier Personen.
00:20:31: Wir haben alle das Glück, dass wir talentierte Kinder und interessierte Kinder haben.
00:20:37: Das ist schon etwas was ganz wenige Familienunternehmen haben und darüber freuen uns wirklich.
00:20:44: Es gibt einen gewissen Zeitplan und vielleicht ist das hundertjährige Jubiläum des Unternehmens so ein Zeitpunkt wo wir Nägel mit Köpfen machen Und es gibt noch nicht den oder die eine, aber es gibt Interessierte und es gibt auch einen Prozess wie wir das entscheiden dass der oder die beste und fürs Unternehmen am besten geeignete.
00:21:10: Auch aus Sicht der Familie am Besten geeignet im Unternehmern tätig sein wird.
00:21:15: Ja, das sind sehr spannende Aussichten und sicher eine der schwersten Entscheidungen und Herausforderungen die Unternehmensübergabe Nachfolge.
00:21:25: Ich glaube es ist für beide Seiten herausfordernd nicht nur für den Übergeber sondern auch für den oder die Übernehmerin.
00:21:32: aber der Prozess ist aufgesetzt wir stecken da viel Zeit und Kraft rein und es ist uns auch wichtig dass das gut funktioniert.
00:21:40: Vielleicht dann noch eine persönliche Frage Wie verbringst du deine Freizeit nach einem anstrengenden Arbeitstag?
00:21:47: Wie kannst du da ein bisschen abschalten, entspannen.
00:21:49: Ich liebe das Salzkammergut und bin gerne oft dort.
00:21:53: Das kommt so aus meiner Kindheit, weil ich meine Ferien in dem Salzkammergutt verbracht habe.
00:21:59: Als Stadtkind war dort immer die Leine etwas länger und für mich ist das Salzkammergot eine große Freiheit.
00:22:04: Und das Gefühl hab' ich mir zum Glück halten können!
00:22:08: Ich hab ein eigenartiges Hobby – koche leidenschaftlich.
00:22:12: Das macht auch Spaß, das ist für mich sehr entspannend.
00:22:15: Hast du da vielleicht ein Lieblingsrezept für uns?
00:22:18: Alles mit Wild und mit Fisch aber eher spontan.
00:22:21: Also ich bin jemand der nach Kochbuch kocht, sondern ich hole mir Inspirationen aus dem Kochbuch, mach's zu und fangt dann an!
00:22:26: Und es kommt was anderes raus, so üblicherweise war es so sehr gut schmeckt.
00:22:30: Aber nicht immer!
00:22:34: Ja wir kommen zum Abschluss.
00:22:36: Was ist deine schönste persönliche Erinnerung an den von neunzig Jahren Internorm?
00:22:41: vielleicht schon jetzt zum hundertjährigen Geburtstag.
00:22:45: Es gibt nicht die eine Erinnerung, sondern ganz viele und viele davon sind wirklich schön.
00:22:50: Eine
00:22:50: z.B.,
00:22:51: das Bild werde ich nie vergessen, die fünfundachtzig-Jahrfeuer mit tausend dreihundert Mitarbeitern aus ganz Europa an einem Ort in Traunen der Glasproduktion.
00:23:00: Das war schon ein wirklich lustiger Abend und ein toller Anblick wenn man auf der Bühne steht Und da sind Menschen aus ganz Europa mit unterschiedlichen Sprachen und das ist eine Familie, die miteinander feiert.
00:23:10: Das war wirklich beeindruckend!
00:23:13: Was wünsche ich internam zum Hunderter?
00:23:15: Mein Hundert ist schon sehr alt.
00:23:18: Ich wünsch internam dass sie die Erfahrungen von hundert Jahren nutzen können also so die Erfahrung eines hundertjährigen Mit der Dynamik eines einen oder zwanzigjährigen.
00:23:29: und wenn es gelingt diesen Generationswechsel auch mit dem hundertsten Geburtstag zu kombinieren, dann hätten wir ja viel Erfahrung.
00:23:37: Und viel Motivation und Dynamik einer jungen Generation.
00:23:42: das wäre eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft von Internet.
00:23:45: Das wünsche ich Internet in Summe eine erfolgliche Zukunft!
00:23:49: Ja, vielen Dank für diese schönen Abschlussworte Annette Klinger und für dieses schöne Gespräch.
00:23:56: Ich hoffe dass euch die Einblicke in die Internamgeschichte interessiert und vielleicht auch ein wenig bewegt haben.
00:24:02: Denkt an uns wenn ihr mal neue Fenster oder eine neue Haustür braucht.
00:24:06: Hinterlasst uns gerne einen Like und abonniert unseren Kanal um auch immer abtodä zu sein wenn es um Neubau und Sanierung geht!
00:24:13: Macht es gut und bis bald.
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